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Hochzeitstraditionen aus aller Welt

Es gibt typische Hochzeitstraditionen: den Brautstrauß werfen. Etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes, etwas Blaues. Aber das ist nur eine Art zu feiern. Blickt man in andere Länder, stellt man schnell fest, dass ihre Vorstellung von einer Hochzeit ganz anders aussehen kann als unsere!

Euer großer Tag wird immer etwas Besonderes sein, weil er ganz euch gehört. Wenn ihr aber noch auf der Suche nach ein wenig Extra-Inspiration für eure Trauung seid, lest weiter und entdeckt faszinierende Hochzeitstraditionen aus aller Welt.

Illustration Hochzeitstraditionen aus aller Welt

Teamarbeit – Deutschland.

Ist eure Liebe stark genug, um gemeinsam einen Baumstamm durchzusägen? In Deutschland müssen frisch verheiratete Paare zusammen einen Holzstamm vor allen Gästen zersägen. Das soll zeigen, dass sie in der Ehe Probleme gemeinsam angehen und gut miteinander kommunizieren können.

Ganz schön ernst – Kongo.

Im Kongo gilt: Wer vor lauter Freude über die eigene Hochzeit aus dem Strahlen nicht mehr herauskommt, sollte sich besser zusammenreißen – wenn das Brautpaar den ganzen Tag überlächelt, bedeutet das, dass es seine Ehe nicht ernst genug nimmt!

Nein danke, ich fahre selbst – China.

In China gibt es keinen klassischen Gang zum Altar. Stattdessen wird die Braut in einer Brautsänfte getragen, traditionell mit rotem Schleier und einem roten Schirm, den ihre Mutter oder eine Begleiterin über sie hält. Rot steht in China für Mut, Glück und Liebe, und der Schirm soll Fruchtbarkeit bringen.

Rasur und Haarschnitt – Griechenland.

In Griechenland wird der Bräutigam von seinem „Koumparos“, also seinem Trauzeugen, im wahrsten Sinne des Wortes herausgeputzt und frisch rasiert. Ist er fertig, serviert die neue Schwiegermutter dem Bräutigam eine Mahlzeit aus Honig und Mandeln.

Die Braut anspucken – Kenia.

Bei den Massai-Stämmen gibt es so etwas wie „zu viel Glück“. Wenn das Brautpaar die Zeremonie verlässt, spuckt der Vater der Braut seiner Tochter auf den Kopf und die Brust, um ihr Glück nicht zu „verhexen“. Hoffentlich steht die Reinigung schon bereit!

Tanz zu verkaufen – Polen.

Auf einer polnischen Hochzeitsfeier wundert euch nicht, wenn ihr die Braut zum Tanz bittet und sie fragt: „Hast du schon bezahlt?“ Es ist Tradition, die Tänze mit der Braut bei der Trauzeugin zu „kaufen“ – die Spenden fließen in die Flitterwochenkasse des Brautpaares!

Wo sind meine Schuhe? – Indien.

Bei einer indischen Trauung stehlen die Schwestern der Braut dem Bräutigam die Schuhe, sobald er das Hochzeitszelt betreten hat. Bevor er wieder hinausgeht, muss er die Schwestern bestechen, damit sie ihm seine Schuhe zurückgeben.

Nur nicht kneifen – Mongolei.

Bevor ein mongolisches Paar heiratet, muss es gemeinsam ein Hühnerküken schlachten, das Messer zusammen halten und die Leber finden. Erst wenn sie die Leber entdeckt haben, dürfen sie ein Hochzeitsdatum festlegen.

Die Brautentführung – Rumänien.

Auch wenn dieser Brauch besonders in Rumänien beliebt ist, wäre es unfair, ihn nur einem osteuropäischen Land zuzuschreiben – man findet ihn unter anderem auch in Deutschland, Russland und im Kaukasus. Eine inszenierte Entführung der Braut vor der Hochzeit, bei der sie von Freunden, Trauzeugen oder engagierten Entertainern „gekidnappt“ wird und der Bräutigam sie auslösen muss, gehört einfach zum Spaß dazu. Das Lösegeld kann aus Geld, Getränken oder sogar romantischen Gesten bestehen.

Klingende Glocken – Guatemala.

In Guatemala zerschlägt die Mutter des Bräutigams eine weiße Glocke, die mit Reis, Mehl und Getreide gefüllt ist, um das Paar zur Zeremonie zu begrüßen. Die Glocke symbolisiert Fruchtbarkeit.

Kopf in den Wolken, Füße auf dem Boden – Irland.

Wenn eine irische Braut nicht von bösen Feen fortgetragen werden möchte, muss sie während der Feier immer einen Fuß auf dem Boden behalten. Vielleicht lässt sie das Tanzen dann lieber ganz aus.

Tretet ruhig auf mich – Französisch-Polynesien.

Nach einer Hochzeit auf den Marquesas-Inseln in Französisch-Polynesien legen sich die Verwandten des Brautpaares Seite an Seite auf den Boden, während das Paar über ihre Rücken läuft. Immerhin besser als ein Gang über glühende Kohlen.

Geteert und gefedert – Schottland.

Vergesst den klassischen Junggesellenabschied. In Schottland werden Braut und Bräutigam am Tag vor der Trauung von ihren Freunden geschnappt und mit Dingen wie Melasse, Farbe, Asche, Blumen und Federn bedeckt, bevor sie durch den Ort geführt werden. Auch wenn es wie unnötige Bloßstellung wirkt, soll der Brauch in Wirklichkeit böse Geister fernhalten.

Keine Ketten am Bein – Schweden.

Für eifersüchtige Gemüter ist eine Hochzeit in Schweden nichts: Verlässt die Braut den Tisch, ist der Bräutigam für jede Dame frei, die sich einen Kuss erhofft. Und wenn der Bräutigam den Raum verlässt, dürfen die schwedischen Herren der Braut ebenfalls einen Kuss stibitzen.

Tauben der Liebe – Philippinen.

Nach einer Hochzeitszeremonie auf den Philippinen lässt das Brautpaar ein Paar weiße Tauben (ein Männchen und ein Weibchen) in den Himmel fliegen. Die Vögel sollen ein friedliches, harmonisches Eheleben symbolisieren.

Victoria Hendersen

Hochzeitsspezialist

März 2026

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