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Ein Leitfaden für den Einzug bei der Trauung

Man könnte meinen, es gibt nur eine einzige Art, den Gang zum Traualtar hinunterzugehen. Aber weit gefehlt. Eine Hochzeit dreht sich zwar oft um Location, Blumen und Torte, aber ihr müsst ja auch tatsächlich zum Altar gelangen! Die Reihenfolge eures Hochzeitseinzugs sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Je nach Kultur und Religion – sowohl deiner als auch der deines Partners oder deiner Partnerin – gibt es verschiedene Möglichkeiten: Überlegt euch in Ruhe eure Optionen.

Illustration eines Leitfadens für den Einzug bei der Trauung

Wenn du in eine Familie mit stark ausgeprägter religiöser oder kultureller Identität einheiratest, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie sich einen traditionellen Einzug wünschen. Überlegt außerdem, wer die Braut zum Altar begleitet (Vater? Stiefvater? Mutter?), ob es besonders geehrte Familienmitglieder oder religiöse Würdenträger gibt. Sprecht die Details eures Einzugs mit eurer Traurednerin oder eurem Trauredner durch, um die passende Reihenfolge für euren Hochzeitseinzug festzulegen. Ein Leitfaden für den Einzug bei der Trauung Da es so viele verschiedene Abläufe für den Hochzeitseinzug gibt, haben wir einen Leitfaden zusammengestellt, der euch hilft, die Variante zu finden, die sich für euch richtig anfühlt:

Christliche Trauung

Bei einer traditionellen christlichen Trauung betreten zuerst die Eltern des Bräutigams den Gang. Sie nehmen nach den übrigen Gästen Platz, noch vor der Mutter der Braut.

Als Nächste betritt die Mutter der Braut den Raum und setzt sich in die erste Reihe auf der linken Seite, bevor die Trauredner, der Bräutigam und der Trauzeuge ihren Platz am Altar einnehmen, um auf die Braut zu warten. Wenn ihr möchtet, kann sie von einem Sohn, Schwiegersohn oder Verwandten begleitet werden.

Nach der Mutter der Braut kommt die oder der Trauende und nimmt den Platz am Altar ein.

Dann betreten Bräutigam und Trauzeuge gemeinsam den Raum und stellen sich an den Altar.

Nachdem Bräutigam und Trauzeuge eingezogen sind, folgen die Brautjungfern und Groomsmen – einzeln, paarweise oder in Dreiergruppen – und nehmen jeweils links und rechts vom Altar Aufstellung.

Im Anschluss an Groomsmen und Brautjungfern geht die Trauzeugin (Maid oder Matron of Honor) allein den Gang entlang.

Wenn ihr ein Blumenmädchen und/oder einen Ringträger habt, können sie gemeinsam oder jeweils allein den Gang hinuntergehen. Zuletzt betritt die Braut den Raum, begleitet von ihrem Vater (oder der Person, die sie zum Altar führt), und geht an seiner rechten Seite.

Während der Trauung steht die Braut traditionell links und der Bräutigam rechts.

Jüdische Trauungen können je nach Gottesdienst variieren, aber hier ist ein allgemeiner Leitfaden für die Reihenfolge des Einzugs:

Zuerst gehen Rabbiner und Kantor entweder den Gang hinunter oder betreten den Raum seitlich und nehmen ihren Platz unter der Chuppa ein.

Als Nächstes ziehen die Großeltern der Braut ein, gefolgt von den Großeltern des Bräutigams.

Für die Hochzeitsgesellschaft gibt es bei einer jüdischen Trauung zwei Möglichkeiten: Entweder folgen die Groomsmen auf die Großeltern des Bräutigams und gehen vor dem Trauzeugen, sodass die gesamte Seite des Bräutigams zusammen einzieht, gefolgt von den Eltern des Bräutigams und anschließend den Brautjungfern. Alternativ können Brautjungfern und Groomsmen paarweise einziehen und vor dem Trauzeugen den Raum betreten.

Nach der Hochzeitsgesellschaft betritt der Trauzeuge allein den Gang.

Dann zieht der Bräutigam gemeinsam mit beiden Eltern ein – mit seinem Vater an seinem linken Arm und seiner Mutter an seinem rechten.

Nach dem Bräutigam geht die Trauzeugin (Maid oder Matron of Honor) allein den Gang entlang.

Wenn Kinder als Blumenmädchen und/oder Ringträger dabei sind, können sie gemeinsam oder einzeln vor der Braut und ihren Eltern einziehen.

Zum Schluss betritt die Braut den Raum, begleitet von ihrem Vater an ihrem linken Arm und ihrer Mutter an ihrem rechten.

Die Trauung findet unter der Chuppa statt, wo Braut und Bräutigam gemeinsam mit ihren Eltern, dem Trauzeugen und der Trauzeugin während der Zeremonie stehen. Die Großeltern nehmen nach ihrem Einzug in der ersten Reihe Platz. Brautjungfern und Groomsmen können entweder seitlich der Chuppa stehen oder in der ersten Reihe sitzen.

Hinduistische Trauung

Wenn ihr eine hinduistische Trauung feiert, kennt ihr die erwarteten Traditionen wahrscheinlich bereits – und freut euch sehr darauf. Wichtig ist: Indische Hochzeiten sind nicht automatisch hinduistische Trauungen und können – gerade in der Diaspora – Elemente verschiedener Religionen und Kulturen miteinander verbinden.

Bei einer hinduistischen Hochzeit eröffnet der Einzug des Bräutigams, die Baraat, das Fest. Er kommt auf einem geschmückten weißen Pferd an, während die Gäste um ihn herum tanzen. Die Braut und ihre Familie empfangen ihn, und Braut und Bräutigam tauschen Blumenkränze, um ihre gegenseitige Annahme zu zeigen.

Nach dem Einzug nehmen Braut und Bräutigam, die Eltern der Braut und der Priester gemeinsam unter dem Mandap Platz (ähnlich einer jüdischen Chuppa). Die Eltern der Braut übergeben ihre Tochter, danach fassen sich Braut und Bräutigam an den Händen und umrunden das heilige Feuer, die Agni. Anschließend gehen sie gemeinsam sieben Schritte und sprechen dabei ihre Eheversprechen.

Muslimische Trauung

Muslimische Hochzeitszeremonien unterscheiden sich je nach Region und familiären Traditionen, im Mittelpunkt steht jedoch immer der Nikah. Unabhängig davon, ob ihr klassische westliche Elemente in eure Hochzeit einfließen lasst oder nicht: Der Nikah, also die Unterzeichnung des Ehevertrags, bleibt gleich. Traditionell sitzen Männer und Frauen während dieser Zeremonie getrennt, die Frauen um die Braut und die Männer beim Bräutigam. Die oder der Trauende beauftragt in der Regel den Vater der Braut, ihre Interessen zu wahren, und beginnt die Zeremonie mit einem Gebet aus dem Koran. Danach bittet der Bräutigam um die Zustimmung der Braut zur Ehe, indem er ihr den Mehr, die Morgengabe, anbietet. In dieser Zeit können Braut und Bräutigam einander nicht sehen. Die oder der Trauende bittet beide, ihre Zustimmung zur Ehe dreimal zu bekräftigen, indem sie „Qubool Hain“ wiederholen. Anschließend wird der Ehevertrag unterzeichnet, bezeugt von mindestens zwei Personen von der Seite der Braut und des Bräutigams. Nachdem die Eheversprechen gesprochen wurden, geben die Ältesten dem frisch vermählten Paar ihren Segen. Ihr könnt zusätzlich traditionelle Vor- und Nachzeremonien einplanen, wenn ihr möchtet.

Gleichgeschlechtliche und freie Trauungen

Wenn ihr eine gleichgeschlechtliche Trauung oder eine standesamtliche bzw. freie, nicht religiöse Zeremonie feiert, könnt ihr die Reihenfolge eures Einzugs ganz frei wählen. Übernehmt die Elemente aus religiösen Traditionen oder persönlichen Vorlieben, die euch gefallen, und gestaltet euren Einzug so, wie er am besten zu euch passt!

Militärische Trauung

Wenn ihr eine militärische Trauung plant, könnt ihr sie an euren Glauben anpassen oder eine Reihenfolge für den Hochzeitseinzug wählen, die die militärische Identität widerspiegelt.

Victoria Hendersen

Hochzeitsspezialistin

März 2026

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