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Hochzeit
Sitzplan der Hochzeitszeremonie
Unser Service hat weltweit bereits Zehntausende Paare bei der Planung ihrer Traumhochzeit unterstützt!
Vielleicht möchtest du nicht jedem Gast einen festen Sitzplatz für eure Zeremonie zuweisen – trotzdem lohnt es sich, zu planen, wo die wichtigsten Gäste sitzen werden.
Wenn ihr zu den Paaren gehört, die viel Zeit in ihre Gästeliste investiert und viele Abende damit verbracht haben, die Gäste sorgfältig auf die besten Plätze eures Sitzplans für die Hochzeitsfeier zu verteilen, könnte man euch verzeihen, wenn ihr denkt: Das war’s! Keine weiteren Gedanken darüber, wo Freunde und Verwandte am besten sitzen. Doch es gibt noch ein weiteres Ereignis, das geplant werden muss. Und es ist sogar ziemlich wichtig! Zum Glück ist die Erstellung eines guten Sitzplans für die Hochzeitszeremonie deutlich einfacher als die Planung der Sitzordnung für die Hochzeitsfeier.
Ganz gleich, ob ihr euch strikt an die Hochzeitstraditionen halten oder lieber etwas Neues ausprobieren möchtet: Ihr werdet feststellen, dass sich die Sitzordnung bei Zeremonien fast von selbst ergibt. Trotzdem ist es wichtig, irgendeine Art von Plan für die Sitzplätze bei eurer Zeremonie zu haben. So fühlen sich eure Gäste bei ihrer Ankunft sicherer, weil sie zumindest ungefähr wissen, wo sie sitzen sollen.

PLANNING . WEDDING — ist leicht zu merken und noch einfacher zu nutzen.
So plant ihr den Sitzplan für eure Hochzeitszeremonie
Wir zeigen euch, wie Gäste traditionell bei einer Zeremonie platziert werden, und geben euch außerdem Ideen, wie ihr eure Trauung persönlicher und moderner gestalten könnt.
Eleganter Sitzplan für die Trauung
Auf welcher Seite des Mittelgangs sitzen die Gäste traditionell?
Auf welcher Seite die jeweiligen Gäste sitzen, hängt traditionell von ihrer Religion ab. Bei christlichen, heterosexuellen Hochzeiten sitzen die Familie und Freunde der Braut beispielsweise auf der linken Seite mit Blick auf den Altar. Bei jüdischen Hochzeiten ist die Anordnung dagegen umgekehrt oder bei orthodoxeren Zeremonien nach Geschlechtern getrennt.

Wo sitzen die Gäste bei einer traditionellen Hochzeitszeremonie?
Als allgemeine Regel für die Sitzordnung bei einer Hochzeitszeremonie gilt: Beginnt mit den wichtigsten Gästen und arbeitet euch dann nach hinten vor. Eltern, Großeltern, enge Familienmitglieder und eure Hochzeitsgesellschaft sollten euch am nächsten sitzen, sofern sie nicht ohnehin mit euch am Altar stehen.
In der nächsten Reihe sollten eure nächststehenden Familienmitglieder sitzen – Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und so weiter. Natürlich ist jede Familie anders. Wenn ihr keine große Familie habt oder euren Cousins und Cousinen tatsächlich nähersteht als euren Geschwistern, können diese sogar Teil eurer Hochzeitsgesellschaft sein. Passt die ersten beiden Reihen ruhig an eure persönliche Situation an.
Diese Anpassung traditioneller Regeln ist besonders wichtig, wenn ihr Stiefeltern oder Großfamilien aus zweiten oder dritten Ehen habt. Brides schreibt: „In Familien mit Stiefeltern ist es am traditionellsten, die Mutter, ihren Ehe- oder Lebenspartner sowie weitere enge Verwandte der Mutter in die erste Reihe zu setzen, während der Vater und seine Familie in der zweiten Reihe Platz nehmen.“ Tut dies aber nur, wenn es sich für euch richtig anfühlt und ihr eurer Mutter nähersteht als eurem Vater. Andernfalls könnt ihr die Reihenfolge einfach umdrehen.
Wenn eure Eltern nach einer Trennung glücklicherweise weiterhin ein gutes Verhältnis haben, könnt ihr beide in die erste Reihe setzen und sie durch andere Verwandte und deren Partner voneinander trennen.

Welche Gäste sollten bei der Zeremonie reservierte Plätze haben?
Zu wissen, welchen Gästen ihr bei der Zeremonie Plätze im VIP-Bereich geben möchtet, ist entscheidend, wenn ihr vermeiden wollt, jemanden vor den Kopf zu stoßen. Bisher haben wir nur die ersten beiden Reihen erwähnt, aber tatsächlich ist es sinnvoll, einen Sitzplan für die Hochzeitszeremonie wie unseren zu verwenden, um die ersten 4–5 Reihen zu planen.
Diese ersten Reihen sollten der unmittelbaren Familie – also beispielsweise Eltern und Großeltern – sowie eurer erweiterten Familie vorbehalten sein. Dazu gehören normalerweise auch Paten, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen. Am besten gebt ihr den Gästen Sicherheit und zugleich einen kleinen persönlichen Moment, indem ihr ihren Namen direkt an dem Platz anbringt, an dem sie sitzen sollen.
Wann sollte die unmittelbare Familie Platz nehmen?
Die Mitglieder eurer unmittelbaren Familie, die nicht Teil eurer Hochzeitsgesellschaft sind, sollten kurz vor Beginn der Zeremonie ihre Plätze einnehmen. Traditionell nehmen sie nach den übrigen Gästen Platz und kommen entsprechend ihrer Nähe zu euch als Hochzeitspaar zu ihren Plätzen.
Diese traditionelle Sitzordnung, bei der die Rollen ganz strikt eingehalten werden, ist nicht für jeden geeignet. Sie verleiht der gesamten Zeremonie jedoch eine zusätzliche Bedeutung.
Wie viele Platzanweiser braucht eure Hochzeitszeremonie?
Die Aufgabe von Platzanweisern hat sich im Laufe der Jahre stark verändert, sodass sie bei modernen Hochzeiten oft nicht mehr unbedingt notwendig sind. Schließlich können weibliche Gäste heutzutage ihre Plätze auch ohne männliche Begleitung finden. Trotzdem kann diese Tradition, wenn sie richtig umgesetzt wird, sehr schön sein und den Gästen dabei helfen, schnell ihre Plätze zu finden.
Video ansehen: Einen Sitzplan für die Hochzeitszeremonie erstellen
Wenn ihr einen kleinen Sitzplan für eine Hochzeitszeremonie mit 50 oder weniger Gästen erstellt, reicht höchstens eine, vielleicht zwei Personen als Platzanweiser. Bei 100 Gästen braucht ihr sicherlich zwei Personen, die den Gästen den Weg zu ihren Plätzen zeigen. Rechnet pro 50 Gäste mit einem Platzanweiser, damit es keine Engpässe gibt und sich niemand unnötig verspätet.
Entgegen der Tradition müssen die Platzanweiser nicht alle männlich sein. Sie sollten lediglich bereit sein, Fragen souverän zu beantworten und ältere wie jüngere Gäste ruhig zu ihren Plätzen zu führen – entweder direkt oder indem sie ihnen eine allgemeine Orientierung geben.
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